Am fünften Tag erreichen wir Wittenberge. Die Handelskontore und backsteinernen Kirchen der Stadt liegen am Ufer der Elbe im warmen Licht der Abendsonne. Boote schaukeln auf dem Wasser und die Grashalme im Wind. Ein paar Fischer hängen ihre Angeln in die seichte Strömung des größten ostdeutschen Flusses.

Vielleicht liegt es daran, dass wir in der Dämmerung mit zwei schwerbepackten Rädern und einem Baby im Arm auf der Wittenberger Autobahnbrücke stehen und den Containerschiffen zuwinken, dass eines anhält.

Kein Scheiß. Wir beobachten eine leichte Kursänderung, hören ein Horn, und eine halbe Stunde später hieven drei Tschechen unsere übergewichtigen Räder an Bord.

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