Wir wussten uns keinen besseren Rat, als im Internet von unserem Traum zu berichten – und sie kamen, von überall her.

Antoine schrieb aus Frankreich: Er habe ein dreimonatiges Baustellen-Praktikum zu absolvieren.

Susi war mit ihrem Sohn auf der Flucht vor den Zwängen des deutschen Bildungssystems.

Und Rafa kam geradewegs vom Camino de Santiago: Er könne jetzt unmöglich zurück in die Großstadt – und blieb den ganzen Sommer bei uns. Andere machten einen Ausflug mit der Familie oder für ein paar Tage Halt auf ihrer Reise um die Welt.

Der Deal war immer der gleiche: Wir stellen Kost und Logis, die Besucher packen ein paar Stunden pro Tag mit an. Holz hacken, Rasen mähen, Dächer decken, Malern, Mauern, Gärtnern – alles war möglich.

Der erste Monat ging gut – doch dann kamen immer mehr! Brachten Freunde, blieben länger als erwartet. Bald stellten wir zwei Leute ab, die nichts anderes taten als Kochen, und als der Hochsommer kam, führte kein Weg mehr herum: Wir mussten einen eigenen Zeltplatz anlegen.

1 Antwort
  1. Taisa
    Taisa sagte:

    Wo, wundervoll. Das hat mir sehr Überrascht, wie ihr eure Kunterbunthof gebaut hattet. Es ist erstaunlich und sehr schön, was kooperative Menschen sein kann. 🙂

    André und Jenni, heute macht ihr mir wieder denken, dass alles möglich ist. Danke.

    Antworten

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