Nach einer Woche steht es fest: Krumau ist eine magische Stadt, und alles in ihr ist krumm: die Moldau, die Gassen, die Bewohner.

Einer von ihnen, der Autor Karel Čapek, bezeichnete den Schlossturm von Český Krumlov einst als den „turmigsten Turm“, den er je gesehen habe. Das märchenhafte Urbild eines mitteleuropäischen Schlossturms: nicht ganz von dieser Welt, eher einem Kinderbuch oder Ritterroman entsprungen.

Der Blick hinunter – ebenfalls märchenhaft: Die Altstadt von Český Krumlov schmiegt sich dort in eine Doppelschleife der Moldau, ein malerischer Teppich aus spitzen Türmen und barocken Giebeln, zu schön fast, um wahr zu sein. Und so geht es weiter.

Wer zum ersten Mal durch die kopfsteinbepflasterten Gassen der Altstadt schlendert, weiß gar nicht, wohin er gucken soll, so viele Postkartenblicke bieten sich mit jedem Schritt. Die Häuser wie aus Marzipan, die Plätze wie gezeichnet – man möchte es kitschig nennen, übertrieben, einen Themenpark – allein: Es ist alles echt!

Die Stadt hat einfach 700 Jahre lang Glück gehabt und ist nie zerstört worden. Nicht vom Zweiten Weltkrieg, nicht vom Ersten, noch nicht einmal vom Dreißigjährigen Krieg – und nach Ende des Eisernen Vorhangs wurde sie sanft restauriert.

Český Krumlov – das ist die Perle Böhmens!

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