Einträge von André

Le Luberon

Liebe Freunde, wir waren für ein paar Tage abgetaucht. Das hatte einen einfachen Grund: Nach unseren Erfahrungen in Italien, haben wir nun die Reiseführer vollständig beiseite gelegt und uns nicht mehr und nicht weniger als treiben lassen. Und das passt gut zu dieser Landschaft, die kleinteilig und parzelliert ist, deren Häuser sich vor der Wucht […]

Via Domitia

Auf der Via Domitia, der ersten Römerstraße, die in Gallien gebaut wurde, radeln wir gen Süden. Die Via Domitia verband einst Italien mit Spanien auf dem Landweg: Sie überquert die Alpen am Col de Montgenèvre (1.854 m), folgt dem wilden Tal der Durance, überquert die Rhone bei Beaucaire und läuft schließlich an der Küste des […]

Wieder am Leben

Wir sind wieder am Leben und rollen! Und wie: Vom italienischen Susatal über den Col de Montgenèvre (1.854 m) in die französische Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Auf dass die Scheibenbremsen glühen!

Darmbeschwerden

Es hat uns erwischt: In Santhià bekam Unai hohes Fieber, wir blieben einen Tag länger. Als alles überstanden schien, übergab sich Jenni auf dem Weg nach Turin, wo ich – ganz die Ruhe und als weltbereister Abenteurer durch nichts zu erschüttern – alle umsorgte. Doch nun hänge auch ich über der Schüssel. Und so liegen […]

Auf der Via Francigena

Unai hat entschieden, von nun an zu wandern! Ist es ein Zufall, dass wir uns gerade in Santhià aufhalten? Seit mehr als tausend Jahren pilgern die Menschen auf der Via Francigena von Canterbury nach Rom, und nun bittet man ausgerechnet uns, der Stadt die Ehre einer Übernachtung in ihrer Pilgerherberge zu erweisen. Unai, so sagt […]

Nackt im Baumarkt

Heute mal wieder ein Highlight: Wir übernachten in einer Gärtnerei! Zunächst entdeckten wir die wohlschmeckenden Tomaten, dann Äpfel, Himbeeren und schließlich einen Wasserschlauch. Was soll ich sagen, es folgte eine der besten Duschen der Reise! Wir zogen uns alle splitterfasernackt aus und sprangen tropfnass durch den Baumarkt. Erst ganz am Schluss entdeckten wir auch die […]

Wo die Geister sich scheiden

Schon in der Antike wurden die Oberitalienischen Seen besungen. Heute scheiden sich an ihnen die Geister. Für die einen sind sie schlicht das Paradies, für die anderen ist ihr Name gleichbedeutend mit totalem Tourismus. Kardinäle und gekrönte Häupter machten einst den Anfang, ihnen folgten Industrielle, Politiker, Schriftsteller und Künstler. Heute residieren Geldadel, Sportgrößen und Hollywood-Stars […]

Pasta in Cima

Das ist uns auch noch nirgends passiert: Von der Straße weg werden wir in Italien zum Übernachten in die Schlafzimmer vollkommen fremder Menschen gezerrt. Ein Beispiel? In Cima starrte Unai so lange auf die Gebäckstange neben uns, dass er schließlich nicht nur eine erhielt. Wir fanden uns auch bald alle in der Küche einer Großfamilie […]

Knödellos

Knödel- und appetitlos folgen wir den Trentiner Alpen nach Westen. Wechseln Windeln, trinken Kaffee, erreichen nach vier Tagen den Comer See. Mit 410 m ist er der tiefste See Europas – und der erste einer ganzen Kette eiszeitlicher Becken, die sich aus den Alpen kommend mit schmalen Armen ins Flachland strecken. Nur einen Steinwurf entfernt […]

Bustausch

Bei unserem Aufstieg auf den Passo del Tonale, immerhin 1.884 m hoch, greifen uns ein paar Busfahrer unter die Arme. Das wirklich Schöne war folgendes: Der Bus, der uns mitnehmen sollte, hatte einen zu kleinen Kofferraum. Wir haben es lange versucht: Das Lastenfahrrad passte einfach nicht rein. Doch dann blühten die Fahrer auf: Bus Nummer 7 […]

Auf die Mendel

Mit einer Träne im Knopfloch verlassen wir Südtirol und bald auch den deutschen Sprachraum. Wir zwängen uns in die Mendelbahn und überwinden – unglaublich! – in 12 Minuten 854 Höhenmeter. Die Bahn wurde am 19. Oktober 1903 in Betrieb genommen und war die erste elektrisch betriebene Seilbahn Österreichs, die steilste Standseilbahn auf dem europäischen Festland […]

Seehotel Ambach

Alles ist hier sonnig und malerisch und voller Geschichte, und als wir schon dachten, es könne schöner nicht werden, da erhielten wir eine Einladung in das Seehotel Ambach, jenen Ort also, der beides auf das Angenehmste verbindet: den Genuss am Wein und den an der Baukunst. 1973 wurde es von dem Südtiroler Architekten Othmar Barth […]

Äpfel und Wein

Südlich von Bozen weitet sich das Tal, und vor uns liegt das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas. Jeder zehnte Apfel, den wir Deutschen zu uns nehmen, stammt von hier. An den Hängen der angrenzenden Gebirge wird seit alters her Weinbau betrieben. In Dörfen wie Eppan, Tramin und Kaltern gedeihen einige der besten und bekanntesten Trauben des […]

Le Corbusier und die Berge

Man kann ihnen ja kaum widerstehen! Vor Äonen sind die Dolomiten dem Tethysmeer entstiegen und in Jahrmillionen zum laut Le Corbusier „schönsten Bauwerk der Welt“ verwittert. 2009 hat die UNESCO sie zum Weltnaturerbe erklärt: die riesige Karstfläche der Fanes-Gruppe, die schroffen Felstürme des Dürrenstein und das Kalkhochplateau des Schlern. Während Jenni und Unai den kulinarischen […]

San Candido

Wir haben die 1.000-Kilometer-Marke geknackt und übernachten heute feierlich und angemessen in den Kreuzgängen des Klosters von San Candido. Olé!

Herrliches Südtirol

Endlich sind wir in Südtirol, dem Land des Weines und des Specks und des ersten vernünftigen Espressos auf dem Weg nach Süden. Südtirol ist ein Paradies, in dem sich Nord und Süd die Hand reichen – Lärchen und Palmen, Äpfel und Trauben, Knödel und Pasta. Alpine Bodenständigkeit trifft auf italienisches Dolce Vita, deutsche Regenkleidung auf […]

Badeanstalt

Nach einer Woche Pause können wir es kaum erwarten wieder in die Pedalen zu treten. „Bereit, bereit!“, ruft schon Unai, und bald verlassen wir den Ederhof, brausen hinab nach Mörtschach und immer weiter bis nach Lienz, dem wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt Osttirols. Hier wenden wir uns endgültig gen Westen, Richtung Italien. Immer leicht bergauf geht es […]

Kosmische Eier

Ich wusste es immer: Die interessanten Leute leben oberhalb von 1.000 m! Die Umgebung, in der man lebt, prägt die Menschen stets mit. Und Bergbewohner kennen den Wechsel zwischen Enge und Weitblick, zwischen den Mühen des Aufstiegs und der Freude an dessen Überwindung, den Kampf mit den eigenen Möglichkeiten in anderer Weise als Stadtmenschen. Dort […]

Ederhof

Aber zurück zur Geschichte: Vom bis dato höchsten Punkt der Reise stürzten wir uns hinab ins Obere Mölltal. Umgeben von Bergen auf drei Seiten liegt hier das kleine Dorf Mörtschach. Nur nach Süden ist das Tal offen, was ihm ein mildes Klima, viel Sonne und überhaupt: eine Vorahnung italienischen Wetters beschert. Am Ende einer langen […]

Ein Rückblick. Urlaub gegen Hand

Wir wussten uns keinen besseren Rat, als im Internet von unserem Traum zu berichten – und sie kamen, von überall her. Antoine schrieb aus Frankreich: Er habe ein dreimonatiges Baustellen-Praktikum zu absolvieren. Susi war mit ihrem Sohn auf der Flucht vor den Zwängen des deutschen Bildungssystems. Und Rafa kam geradewegs vom Camino de Santiago: Er […]

Ein Rückblick. Steine statt Geld

Natürlich hatten wir nicht genug Geld, nur Ziegelsteine. Das Stück verkauften wir für symbolische 200 Euro. Im Tausch gab’s ein Urlaubswochenende für die ganze Familie auf unserem zukünftigen Bauernhof – samt Barbecue (ebenfalls zukünftig) unter den Sternen. Die Idee ging auf, und im Spätsommer 2014 bezogen wir den „Kunterbunthof“ – ein Ort, so wünschten wir […]

Ein Rückblick. Die Suche

Als Jenni schwanger wurde, brauchten wir dringend ein Dach über dem Kopf. Um die Suche zu erleichtern, beschränkten wir sie auf drei Kontinente: Südamerika, Asien, Europa. Argentinien ist korrupt, Nepal assimiliert nicht. Blieb Europa. Skandinavien ist zu teuer, Spanien bankrott, die Schweiz unbezahlbar. Blieb Deutschland. Während wir das Internet durchkämmten, entwarf mein Vater Karten. Zuerst […]

Peter auf der Alm

Als ich gestern von Peter erzählte, hockten wir gerade im Schneesturm auf dem Großglockner. Sein Ederhof liegt dahinter, auf der Südseite der Alpen, und es ist für mich einer der schönsten Plätze auf der Welt. Aber von Anfang: Vor 10 Jahren lud mich ein Freund in diese Berge ein. Sein Haus erreichte ich nur mit […]

Eingeschneit

Es gibt Situationen im Leben, da ist es dem Partner schwer zu vermitteln, dass das, was man gerade tut, schön ist. Einer dieser kostbaren Momente, in denen sich der Schmerz in den Beinen, das Eis im Gesicht und die Schönheit vor Augen einander die Waage halten. In denen man die Verletzlichkeit spürt, der man auf […]

Hochnebel und Platzregen

Wie ist das, wenn du dich mit einem Lastenfahrrad durch die Berge quälst? Wenn du dem Wetter ausgesetzt bist, der Wind dich ärgert und dir der Regen ins Gesicht schlägt? Dann wirst Du ganz klein. Dann wirst Du ein Punkt in der Landschaft, die sich unmittelbar vor Dir öffnet und hinter Dir schließt. Sie umgibt […]

Buddhismus in den Alpen

Auf der Postalm wird es interessant: Wer das größte Hochplateau Österreichs erleben möchte, muss sich durch 10 Kilometer Serpentinen beißen. Nun bin ich ja schon in den Anden gewesen: miserable Pisten, dünne Luft, und die Pässe liegen in 5.000 m Höhe – aber all das könnt ihr vergessen! Fahrt mit einem beladenen Lastenrad durch die […]

Salzkammergut

In Linz suchen wir uns wieder einen großen Fluss: die Traun. Angenehm und ohne Anstrengungen trägt uns der Uferradweg in drei Tagen bis ins Salzkammergut. Schon Kaiser Franz Josef und seine Gemahlin Sissi verbrachten ihre Sommerfrische hier – und zwei Millionen Ausflügler folgen heute jährlich ihrem Beispiel. Man sagt, dies sei eine der schönsten Landschaften […]

Wo das Gras am grünsten ist

Die ehemalige Grenze zwischen Ost und West verläuft durch eines der größten Waldgebiete Mitteleuropas. Wir passieren den verwaisten Schlagbaum, blicken noch einmal über den Böhmerwald – dann sind wir in Österreich, dem dritten Land unserer Reise. Das Gras ist prompt ein bisschen grüner, die Schlaglöcher sind verschwunden, und statt der Bierpausen liegen nun Brettljausen am […]

Going Underground

Ceský Krumlov, ich erwähnte es, ist die Perle Böhmens und nach Prag die meistbesuchte Stadt des Landes. Busladungen japanischer, chinesischer und koreanischer Touristen drängen sich tagsüber in den Gassen – 1,2 Millionen Menschen jedes Jahr. Sie bauen sie auf ihren Europa-Touren ein, als Tagesausflug von Prag, oder als Zwischenstopp auf dem Weg nach Wien. Abends […]

Český Krumlov

Nach einer Woche steht es fest: Krumau ist eine magische Stadt, und alles in ihr ist krumm: die Moldau, die Gassen, die Bewohner. Einer von ihnen, der Autor Karel Čapek, bezeichnete den Schlossturm von Český Krumlov einst als den „turmigsten Turm“, den er je gesehen habe. Das märchenhafte Urbild eines mitteleuropäischen Schlossturms: nicht ganz von […]

Der frühe Vogel

Der schon erwähnten Hitzewelle ist es zu danken, dass wir am 27. Juni ungewöhnlich früh aufstehen. Nebel liegt über den Feldern, und es duftet, wie es nur im Sommer duftet, ein paar Stunden bevor man normalerweise aufsteht. Als wir die Tore von Český Krumlov erreichen, blickt die Sonne gerade über den Horizont. Die Stadt schläft […]

Moldauradweg

Wir trampen. Jenni hatte die Schnauze voll. Die Hitze, das Bier, das endlose Auf und Ab. Ein bisschen naiv waren wir vielleicht. Aber wir kannten ja nur den Elberadweg! Äußerst angenehm und ohne Anstrengungen zu befahren, immer geradeaus, immer schick den Flusslauf lang. Warum sollte der Moldauradweg anders sein? Und wer hat ihm diesen bekloppten […]

Zahlen oder Umfallen

Wir kommen nur noch langsam voran. Das liegt an drei Dingen. Erstens: Jenni, die noch stillt, hat praktisch seit zwei Jahren keinen Alkohol mehr zu sich genommen. Zweitens: In Tschechien trinkt man nicht zum Essen, sondern isst zum Trinken. Drittens: Das Bier wird in traditionellen Kneipen so lange unaufgefordert auf den Tisch gestellt, bis man […]

Bier ist die Rettung

Gestern besprach ich das tschechische Bier. Man sagt, es gehört zu den besten der Welt. Man sagt auch: Wer es nicht probiert hat, der war nicht in Böhmen. Und von Glück kann man sagen, dass gerade eine der größten Hitzewellen der Geschichte über Böhmen liegt. Sie hilft uns, tief in die Sitten und Gebräuche des […]

Böhmische Braukunst

Ein Bericht über Tschechien wäre nicht komplett ohne die Erwähnung der tschechischen Braukunst, und ich wünschte, ich könnte sagen, wir bereisten lange das Land, bevor wir schließlich, zum Beispiel in České Budějovice, besser bekannt unter seinem deutschen Namen Budweis, das böhmische Bier entdeckten. Die Wahrheit aber ist, wir kamen unmittelbar nach der Grenze damit in […]

Litoměřice

Am Zusammenfluss von Elbe und Eger, in einer der wärmsten und fruchtbarsten Regionen des Landes, liegt die Königstadt Litoměřice. Sie zählt nicht mehr als ein Dutzend Straßen und Plätze, doch diese gehören zu den ältesten und schönsten Tschechiens. Nirgendwo ist der nordböhmische Barock ausgeprägter. Ein guter Ort für einen Pausentag – und eine Reise durch […]

Schlote am Amazonas

Ist die Elbe auf deutscher Seite entzückend, so wird sie hier zum Amazonas, an dessen Ufern Störche, Biber und Adler ihr Revier gefunden haben. Man könnte getrost Fotos aus dem Okavango-Delta zeigen, so schwül sind die Tage, so idyllisch die Abende, so reich scheint uns die Natur – ragten nicht qualmende Schlote aus den Elbauen. […]

Land der Gegensätze

Es gibt Reisen, da meint man, in die Fremde aufzubrechen, und trifft doch nur Altbekanntes. Und es gibt andere, da bricht man auf, ohne zu wissen, was einen erwartet, und alles, was übrig bleibt, ist Staunen – Tschechien ist so ein Land. Das Elbsandsteingebirge und die Böhmische Schweiz begleiten die Elbe in weiten Schwüngen bis […]

Das letzte Mal

Die vergangenen drei Tage waren wir zu Besuch bei Freunden in Pirna. Räderdurchchecken, Seelebaumelnlassen – und Einschwingen auf unser zweites Land. Denn heute schlafen wir ein letztes Mal in Deutschland, unter einer großen Kastanie in Bad Schandau.

Verliebt in einen Fluss

Weiter geht’s auf dem Elberadweg nach Pirna. Ist alles wie vorher? Nicht wirklich. Uns fehlt das sanfte Schaukeln des Elbkahns, das stille Vorübergleiten der Landschaft – und das tschechische Bier zum Frühstück. Ich glaube, ich habe mich verliebt. In die Elbe, in Deutschland und das Reisen auf See.

Mark Twain

Während ich hier sitze und die Beine über die Reling baumeln, muss ich an Mark Twain denken. Was hatte er damals geschrieben? „In zwanzig Jahren von heute wirst du eher von den Dingen enttäuscht sein, die du nicht getan hast, als von denen, die du getan hast. Hole den Anker ein und segle hinaus aus […]

Joghurt auf der Brücke

Veranwortlich für den kleinen Schlenker des 150 m langen Elbkahns war übrigens Ludêk. Er lebt praktisch auf der Brücke – von Joghurt und Bier. Joghurt, weil er gesund ist. Bier, weil es genug Kalorien besitzt, um die Brücke nicht für Essen verlassen zu müssen. 18 Stunden pro Tag, von Sonnenauf- bis untergang, hält er zusammen […]

Flusslandschaft Elbe

Die Elbe ist nicht nur einer der 100 längsten Flüsse der Welt, sie ist auch einer der wenigen noch verbliebenen naturbelassenen Flüsse Europas. 1997 wurde diese Flusslandschaft aus Überschwemmungsflächen, Auenwäldern, Binnendünen und Altarmen von der UNESCO als Biosphärenreservat der Menscheit ausgewiesen. Und da die Natur keine Grenzen kennt, zieht sich das Schutzgebiet über 5 Bundesländer, […]

Stromaufwärts

Unsere Kabine ist nicht groß, vielleicht 5 Quadratmeter, aber wir haben unser eigenes Reich. Hier mitzufahren, so spüren wir schnell, ist ein Ding der Unmöglichkeit, zumal mit einem Baby. Doch Unai ist ein Sonntagskind, und ich war es auch, und schippern wir auf Slivovitz und tschechischem Bier die Elbe stromaufwärts nach Sachsen. Über einen der […]

Wie geil ist das denn?

Am fünften Tag erreichen wir Wittenberge. Die Handelskontore und backsteinernen Kirchen der Stadt liegen am Ufer der Elbe im warmen Licht der Abendsonne. Boote schaukeln auf dem Wasser und die Grashalme im Wind. Ein paar Fischer hängen ihre Angeln in die seichte Strömung des größten ostdeutschen Flusses. Vielleicht liegt es daran, dass wir in der […]

Reisen mit Kindern

Hatten wir auf der Jungfernfahrt noch bescheidene 19 Kilometer zurückgelegt, konnten wir uns bereits am zweiten Reisetag steigern! 21. Am dritten Tag schaffen wir 39 Kilometer und am vierten 57. Dabei kriegen wir einen ersten Einblick in die unbekannte Welt möglicher Malheure: Bei der Fahrt über Kopfsteinpflaster, beispielsweise, können sich Kinder auf die Lippen beißen […]

Beltza, die Schwarze

Wie gesagt, wir sind auf dem Weg nach Spanien. Jennis Familie möchte endlich Unai kennenlernen. Für die einen ist es der Enkel, für andere der Neffe, doch niemand hat ihn je gesehen. Wir wohnen einfach zu weit weg. Wäre da nicht Beltza, eine Hündin, deren Rassenzugehörigkeit sich irgendwo zwischen Fraggle und Alpaka einpendelt – herzig […]

Wir sind auf dem Weg

Und wohin? Nach Pamplona. Wir, das sind Jenni, Unai, Beltza und ich. Jenni ist meine Freundin, Unai unser Sohn, und von Beltza erzähle ich morgen. Grober Kurs: Baskenland. Jennis Verwandten möchten Unai gern einmal sehen. Kein Problem, wir kommen! Elbe und Moldau hinauf in den Böhmerwald, durch Salzkammergut, Hohe Tauern und Dolomiten, entlang der Oberitalienischen […]